Über eine halbe Million Messungen und kein messbarer Drift – Wie Schweizer Sensorik-Präzision die Betriebskosten (OPEX) für Energieversorger nachhaltig senkt.
In der modernen Gaswirtschaft sind Präzision und Zuverlässigkeit keine verhandelbaren Grössen, sondern das Fundament für sichere Prozesse und eine exakte Abrechnung. Werden Messgeräte im Feld installiert, müssen sie über Jahre hinweg äusseren Einflüssen trotzen – im Idealfall ohne aufwendige Wartung oder ständige Justierung.
Dass unsere Technologie dieses Versprechen nicht nur auf dem Papier, sondern auch unter realen, harten Bedingungen einlöst, hat ein kürzlich abgeschlossener Feld-Dauertest der Mems AG eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Die härteste Jury: 6 Jahre ununterbrochener Feldeinsatz
Im Sommer 2020 wurden drei gasQS™ flonic Messgeräte nach der initialen Laborkalibrierung direkt in den Langzeit-Praxistest geschickt. In Zusammenarbeit mit den Regionalwerken Baden (RWB) wurden die Geräte in einer 5-bar-Gasverteilstation unter realen Netzbedingungen installiert. Bis ins Jahr 2026 liefen die drei Geräte im Dauereinsatz.
Die Zahlen nach dem Rückbau und der genauen Analyse in unseren Laboren sprechen für sich:
- Über 508'000 aufgelaufene Einzelmessungen pro Gerät
- 6 Jahre kontinuierliche Betriebszeit
- Ein mittlerer jährlicher Drift von weit unter 0,2 %
Der internationale Zulassungsstandard OIML R140 definiert für Klasse A Messgeräte eine maximale Driftrate von 0,25 % pro Jahr als zentrales Zulassungskriterium. Mit einem gemessenen mittleren Jahres-Drift von unter 0,25 % hätten alle drei Testgeräte diesen anspruchsvollen Class A Drifttest mit Bravour bestanden – ein beeindruckendes Ergebnis für Seriengeräte nach sechs Jahren hartem Feldeinsatz im Erdgasnetz.
„Nach dem Verlassen von MEMS wie festgenagelt"
Das faszinierendste Ergebnis für unser Entwicklungs-Team: Vergleicht man die Kalibrierprotokolle vom 27.07.2020 direkt mit den aktuellen Messergebnissen aus 2026, ist statistisch so gut wie kein Drift erkennbar. Bei der Bestimmung des Brennwerts (Hs) bei reinem Methan lagen die Abweichungen im minimalen Promille-Bereich – ein minimaler Drift von gerade einmal 0,02 % bis 0,03 % im Vergleich zum Ursprungswert.
Selbst nach mehr als 5 Jahren im ununterbrochenen Feldprozess bewegen sich alle Geräte absolut stabil innerhalb der strengen gesetzlichen Eichfehlergrenzen. Oder wie es einer unserer Senior Development Engineers nach der Auswertung treffend formulierte: „Die Dinger scheinen nach dem Verlassen unseres Werks absolut festgenagelt zu sein – super!"
Was bedeutet das für Sie? Drastische Reduktion der OPEX
Für Gasnetzbetreiber, Biogasanlagenbetreiber und die Industrie ist dieses Testergebnis ein echtes wirtschaftliches Argument. Herkömmliche Analysetechnologien müssen regelmässig mit teuren Referenz- und Kalibriergasen justiert werden und verursachen laufende Wartungskosten.
Die gasQS™-Technologie der Mems AG räumt mit diesen Kostentreibern auf:
- Kein aufwendiges Kalibriergas notwendig: Die periodisch vorgeschriebene Justierung erfolgt mit reinem Methan – kein teures Mehrkomponenten-Gasgemisch erforderlich. Und die Praxis bestätigt: Nach Jahren im Feldeinsatz stellt man fest, dass sich kaum etwas verschoben hat.
- Wartungsarmer Betrieb: Mit minimalen mechanischen Komponenten, keinem Sensorverschleiss und nachgewiesener Langzeitstabilität reduziert der gasQS™ flonic den Wartungsaufwand auf ein absolutes Minimum.
- Präzision über den gesamten Lebenszyklus: Der gasQS™ flonic liefert über Jahre hinweg verlässliche Echtzeitdaten für alle zentralen Gasqualitätsparameter – Brennwert, Heizwert, Wobbe-Index, Dichte und H₂-Gehalt – und das ohne Qualitätsverlust selbst nach Hunderttausenden von Messzyklen.
Bereit für die Zukunft
Dieser Langzeittest zeigt, dass unsere Plug-and-Play-Lösungen auch für die kommenden Herausforderungen der Wasserstoffwirtschaft (H₂-Ready) perfekt gewappnet sind. Wer heute auf gasQS™ setzt, investiert in eine zukunftssichere, langlebige Infrastruktur.
Möchten Sie erfahren, wie Sie die OPEX in Ihren Anlagen durch wartungsarme Gasanalytik senken können? Kontaktieren Sie unsere Experten für eine unverbindliche Beratung.